Aktuelles

23. August 2022

Informationen zu den Gas-Umlagen

Die deutliche Kürzung der Gaslieferungen durch Russland betrifft auch die Gasversorgungssicherheit im Winter. Die Bundesregierung hat deshalb mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Versorgungssicherheit zu stärken. Dazu gehört unter anderem die drastisch beschleunigte Einspeicherung von Erdgas in die Gasspeicher, aber auch von der Bundesregierung beschlossene Stützungsmaßnahmen für die großen Gasimport-Unternehmen, denen Gaslieferungen aus Russland weggebrochen sind. Sie müssen diese Gasmengen, die einen Teil des Gasbedarfs in Deutschland decken, jetzt in kürzester Zeit zu extrem hohen Preisen nachbeschaffen.

Zur Finanzierung solcher Maßnahmen hat die Bundesregierung unter anderem die so genannte Gasbeschaffungs-Umlage neu eingeführt (hinzu kommt die so genannte Gasspeicher-Umlage). Sie wird auf den Gasverbrauch der Haushalte sowie den Verbrauch der Industrie- und Gewerbekunden erhoben (eine Erläuterung der Gasbeschaffungs-Umlage finden Sie auf der Internet-Seite des Bundeswirtschaftsministeriums: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/F/faq-gasumlage.html).

 

FAQ zur Gasspeicherumlage und zur Gasbeschaffungsumlage

  • Was ist die Gasspeicherumlage?

    Mit Blick auf die Gas-Versorgungssicherheit hat die Bundesregierung ein Gesetz beschlossen, das konkrete Mindestfüllstände der Gasspeicher an bestimmten Stichtagen vorgibt. Dies soll dazu beitragen, dass im Winter auch bei dem Ausfall von Gasimporten die Gasversorgung in Deutschland gesichert ist. Um bestimmte Füllstände in den Gasspeichern zu erreichen, ist der sog. Marktgebietsverantwortliche, Trading Hub Europe (THE), berechtigt, bei Bedarf Gas einzukaufen und in die Gasspeicher einzuspeichern. Die Verantwortung zum Erreichen der Füllstandsvorgaben der Gasspeicher liegt primär bei den Speicherbetreibern und Speichernutzern, THE ergreift jedoch im Einklang mit den rechtlichen Vorgaben ergänzende Maßnahmen, um die gesetzlich festgelegten Füllstände zu erreichen. Die dafür bis zum 01.04.2025 anfallenden Kosten werden über die sogenannte Gasspeicherumlage finanziert. Diese Umlage fließt als Preisbestandteil in den Gaspreis ein, wodurch alle Gaskunden solidarisch an den Mehrkosten beteiligt werden.

  • Was ist die Gasbeschaffungsumlage?

    Die Bundesregierung hat von ihrer Befugnis des Energiesicherungsgesetzes (§ 26 EnSiG) Gebrauch gemacht und mit der neuen Gaspreisanpassungsverordnung Regelungen erlassen, wonach die Mehrkosten für die Ersatzbeschaffungen den Gasimporteure im Falle einer erheblichen Reduzierung der Gasimportmengen erstattet und in Form der sogenannten Gasbeschaffungsumlage weitergegeben werden können. Übergreifendes Ziel ist es, die Marktmechanismen und Lieferketten so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.

    Bei der nun beschlossenen Umlage nach Energiesicherungsgesetzes § 26 EnSiG erfolgt ein Ausgleich der höheren Gasbeschaffungspreise über Gaslieferanten, die diese Kosten an ihre Kunden weitergeben können. Die Umlage ist für alle Gas-Lieferanten (gerechnet in Cent pro Kilowattstunde) gleich hoch. Die § 26 EnSiG-Umlage soll damit eine faire Verteilung der Lasten auf viele Schultern erlauben. Weitere Ausführungen für die Gründe und das Verhältnis zum gesetzlichen Preisanpassungsrecht nach § 24 EnSiG finden sich auch in dem Fragen-Antworten-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/F/faq-gasumlage.html). Mit der Umlage werden die Mehrkosten für die Ersatzbeschaffung solidarisch auf alle Gaskunden umgelegt. Die Umlage fließt als Preisbestandteil in den Gaspreis ein und ist zeitlich bis zum 1.4 2024 begrenzt. Durch die lange Laufzeit wird die Möglichkeit geschaffen, die Höhe der Umlage über diesen Zeitraum zu verteilen und damit zu begrenzen.

  • Ab wann und wie lange müssen die Umlagen gezahlt werden?

    Beide Umlagen können erstmals für den Oktober 2022 erhoben werden. Energieversorgern ist es in der Regel nicht möglich, diese Umlagen vorzufinanzieren. Daher werden viele Energieversorger gezwungen sein, ihren Kunden die Umlage mit einer Preisänderung bereits im Oktober oder mit etwas Zeitverzug weiterzugeben.

    Die Gasspeicherumlage wird nach derzeitigem Stand vom Markgebietsverantwortlichen gegenüber den Bilanzkreisverantwortlichen vom 1.10.22 bis zum 1.4.25 erhoben.

    Die Gasbeschaffungsumlage wird nach derzeitigem Stand vom Markgebietsverantwortlichen gegenüber den Bilanzkreisverantwortlichen vom 1.10.22 bis zum 1.04.24 erhoben.

    Die Weitergabe der Umlagen durch die Energieversorgungsunternehmen an die Endkunden ist bisher nicht ausdrücklich geregelt und kann davon abweichen.

  • Wie hoch sind die Umlagen?

    Die Höhe der Gasbeschaffungsumlage beträgt aktuell 2,419 ct/kWh und wurde am 15. August 2022 von Trading Hub Europe (THE) veröffentlicht. Die Höhe der Gasbeschaffungsumlage wird regelmäßig (alle drei Monate) überprüft und ggf. angepasst. Es kann also sein, dass sich bereits nach drei Monaten Änderungen ergeben, die eine erneute Preisanpassung notwendig machen. Dies gilt sowohl für Preiserhöhungen nach oben als auch für Preissenkungen.

    Die Veröffentlichung der Höhe der Gasspeicherumlage erfolgte am 18. August 2022. Sie beträgt 0,059 Cent ct/kWh. Die Höhe der festgelegten Gasbeschaffungsumlage wird regelmäßig überprüft und kann angepasst werden. Zwischen zwei Anpassungen sollen jedoch grundsätzlich drei Monate liegen. Es kann also sein, dass sich bereits nach drei Monaten Änderungen ergeben, die eine erneute Preisanpassung notwendig machen. Allerdings gilt das für Preisanpassungen nach oben und nach unten.

  • Wie oft werden die Gaspreise für Endkunden geändert?

    Es gibt mehrere Faktoren, die den Gaspreis beeinflussen. Bereits im vergangenen Jahr sind die Preise für Gas an den Großhandelsmärkten gestiegen. Gründe für die Preisanstiege waren unter anderem der ungewöhnlich lange Winter und die weltweit gestiegene Nachfrage nach Erdgas im Zuge der konjunkturellen Erholung nach der Corona-Pandemie. Seit dem Krieg in der Ukraine ist der Druck auf die Gaspreise weiter enorm gestiegen. Die Energieversorger sind beim Einkauf von Energie deshalb mit Kosten in nie dagewesener Höhe konfrontiert. Zum Teil müssen sie mehr als das Fünffache für Energie bezahlen als noch Anfang 2021. Das kann dazu führen, dass die Energieversorger trotz eines vorausschauenden Gaseinkaufes die gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben müssen.

    Neben dem Gaseinkauf sind Netzentgelte, staatlich induzierte Umlagen und Steuern Bestandteil des Gaspreises. In den letzten Jahren änderten sich diese über das Jahr kaum, so dass die Endkundenpreise stabil waren. Vor allem durch die beiden neuen, volatilen Umlagen und die enorm gestiegenen Beschaffungskosten ist es wahrscheinlich, dass Kunden nun mehrfach im Jahr mit Gaspreisänderungen konfrontiert werden müssen.

  • Was können Kunden tun, um Ihre Energierechnung zu vermindern?

    Die Energiewirtschaft arbeitet im engen Schulterschluss mit der Bundesregierung mit Hochdruck daran die Energieversorgung zu diversifizieren, neue Importquellen zu erschließen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Gleichzeitig müssen wir aber auch effizienter mit der vorhandenen Energie (Strom, Gas, Wärme) umgehen. Jeder Kunde kann hier durch Einspar- und Effizienzmaßnahmen einen Beitrag leisten: vom Industrieunternehmen bis zum einzelnen Bürger. Die Online-Plattform www.ganz-einfach-energiesparen.de hilft Ihnen mit Tipps und Tricks, wie Sie schnell und einfach im Alltag Energie sparen können oder Maßnahmen, die sich im Haus oder der Wohnung mit überschaubarem Aufwand umsetzen lassen. Über ausgewählte Suchportale finden Privat- wie Gewerbekunden die relevanten Förderprogramme und Beratungsangebote.

Die Energieversorger profitieren nicht von diesen Umlagen. Wir als Energieversorgung Greiz GmbH sind gesetzlich verpflichtet, die aus dieser Umlage erzielten Einnahmen vollständig abzuführen, sie verbleiben also nicht in unserem Unternehmen.
Auch die Energieversorgung Greiz GmbH gibt diese Umlagen an ihre Gaskunden weiter. Jeder Kunde erhalt dazu ein gesondertes Preisanpassungsschreiben. Für alle Kunden bedeutet das, dass die Gaskosten insgesamt um 3,048 Cent pro Kilowattstunde netto steigen.
Die Bundesregierung plant, die Umsatzsteuer auf Erdgas von 19 % auf 7 % zu senken. Sobald diese Steuersenkung in Kraft tritt, geben wir diese an unsere Kunden weiter.

27. Juni 2022

EEG-Umlage wird ab 01.07.2022 auf 0 ct/kWh gesenkt

Die Energieversorgung Greiz GmbH gibt die Reduzierung 1:1 weiter

Mit dem EEG-Umlage-Entlastungsgesetz wird die EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 auf null gesenkt. Die Energieversorgung Greiz GmbH gibt die sich daraus ergebene Entlastung von 4,43 Cent pro Kilowattstunde (brutto) selbstverständlich direkt an ihre Kunden weiter.

Der Wegfall der EEG-Umlage ist Teil der Entlastungspakete der Bundesregierung. Demnach soll die Senkung Stromkunden bei den Energiekosten spürbar entlasten.

Die Energieversorgung Greiz GmbH senkt den Stromarbeitspreis um 4,43 Cent pro Kilowattstunde zum 1. Juli 2022 automatisch.

Damit die Preisveränderung stichtagsgenau bei der Abrechnung berücksichtigt werden kann, wird der Verbrauch zum 1. Juli 2022 von der EV Greiz abgegrenzt. Selbstverständlich haben unsere Kunden auch die Möglichkeit, den aktuellen Zählerstand zu übermitteln. Dies kann bequem über unsere Internetseite erfolgen (Kundenportal - Energieversorgung Greiz GmbH (evgreiz.de)). Zur Erfassung sind die Vertragskontonummer und die Zählernummer erforderlich. Alternativ können die Zählerstände auch telefonisch oder persönlich dem Kundenservice der EV Greiz gemeldet werden.

Da es sich bei dieser Anpassung ausschließlich um eine „Durchlaufposition“ handelt, ist die EV Greiz nicht dazu verpflichtet in einem Kunden-Schreiben auf die Preisanpassung hinzuweisen. Wir haben uns daher für die ressourcenschonende Variante entschieden und kommunizieren die gute Nachricht für unsere Kunden digital.


24. Juni 2022

Aktuelle Information zur Ausrufung der Alarmstufe des Notfallplans Gas

Wegen der angespannten Lage auf den Gasmärkten hat das Bundeswirtschaftsministerium am 23. Juni 2022 die zweite Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen. Sie tritt ein, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt. Der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.“

Das Wichtigste vorweg: alle Privathaushalte sind besonders schützenswert! Somit ist eine Versorgung sichergestellt.

Die Vorgänge der letzten Wochen belegen erneut: Russland setzt das Gas als Waffe ein. Dass das Bundeswirtschaftsministerium die Alarmstufe ausgerufen hat, unterstreicht: Die Lage ist sehr ernst.

Hier finden Sie die aktuelle Presseinformation des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zur Ausrufung der Alarmstufe.

Wir halten Sie zu den aktuellen Entwicklungen hier auf unserer Website auf dem Laufenden.


16. März 2022

Unlautere Telefonanrufe

Bei uns sind mehrere Hinweise von Kunden eingegangen, wonach derzeit Anrufer die sich als Fremdanbieter ausgeben, telefonisch versuchen, die Zählernummer und andere persönliche Daten zu erfahren. Durch Angabe dieser Daten schließen Kunden unwissentlich einen neune Versorgungsvertrag mit einem Fremdanbieter ab.

Wir raten unseren Kunden dringend, bei solchen Anrufen direkt aufzulegen. Sofern man bereits in ein Gespräch verwickelt ist, bitten wir, sich folgendermaßen zu verhalten:

  • Keinesfalls persönliche Daten preisgeben – auch die Zählernummer oder die Lieferstellennummer zählen zu den persönlichen Daten
  • Keine Frage am Telefon mit „ja“ beantworten
  • Alle Behauptungen der Person notieren
  • Wenn möglich, Telefonnummer notieren
  • die Energieversorgung Greiz über den Vorfall informieren

Weitere Informationen finden Sie hier.  

 


7. Februar 2022

Rohstoffe für die Zukunft

Umweltschutz geht alle an und deshalb hatte die Energieversorgung Greiz GmbH Ende des vergangenen Jahres eine Sammelaktion für Altgeräte ins Leben gerufen, um wichtige Ressourcen zu schützen und einen Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaft zu leisten.

Die Aktion ist bei den Greizern hervorragend angekommen: Von Anfang September bis Ende November 2021 haben die Bürgerinnen und Bürger fleißig Althandys, Zubehör, Tablets und Ladegeräte gesammelt und für den Umweltschutz gespendet. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: 181 Handys und 130 Altgeräte wie Tablets, Navigationssysteme oder Ladegeräte mit einem Gesamtgewicht von 37 kg sind zusammengekommen und konnten gleich zu Beginn des neuen Jahres an den Verwerter mit Sitz in Deutschland verschickt werden. Die Altgeräte werden dort fachgerecht aufbereitet oder recycelt und die darin enthaltenen, wertvollen Ressourcen wie seltene Erden in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt. Außerdem erhält die Umweltschutzorganisation NABU dafür eine Spende, die vollständig in Insektenschutzprojekte fließt.

„Wir danken allen, die Ihre Altgeräte gespendet und damit einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz geleistet haben. Besonderer Dank gilt auch unseren Partnern, der Vogtland Automobile Greiz GmbH & Co. KG, der Tourist-Information Greiz, dem Verkehrsbüro der PRG/RVG und Rad Bauer Greiz, die die Geräte angenommen und gesammelt haben.“ Sagt Ronny Stieber, Geschäftsführer der Energieversorgung Greiz GmbH. „Energieversorgung ist eben nicht nur, Strom, Gas und Wärme in die Haushalte zu bringen, sondern auch, nachhaltige Strategien für einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Umwelt zu entwickeln. Gemeinsam mit unseren Partnern und der Bevölkerung haben wir einen Beitrag zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und für unser aller Zukunft leisten können –

vielen Dank!“

2. Dezember 2021

Das Kundenmagazin "Energie von hier!" 12-2021

Mit diesen Hauptthemen:
  • EV Greiz macht Zukunft
  • Was ist nur mit den weltweiten Energiepreisen los?
  • Umweltschutz geht alle an 
  • Zählerablesung vom 1. bis 30. Dezember

28. September 2021

Weiteres Blockheizkraftwerk für Greiz-Pohlitz gebaut

BHKW Transport BHKWDie Energieversorgung Greiz hat am vergangenen Montag ein innovatives Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Wärme- und Stromversorgung im Greizer Stadtteil Pohlitz aufgebaut. Mit diesem soll das Fernwärmenetz zukünftig energieeffizienter und umweltfreundlicher versorgt werden. Die Wärmeerzeugung aus den alten Kesselanlagen wird so stückweise ersetzt. Das Vorhaben ist ein zentraler Baustein zur Dekarbonisierung der Fernwärme in Greiz.

Ronny Stieber, Geschäftsführer der Energieversorgung Greiz: „Um die verbindlichen klimapolitischen Ziele der Energieeffizienz zu erreichen sind Anlagen wie diese fest in unserer Strategie verankert. Auch tragen diese wesentlich zur Versorgungssicherheit bei. Bereits im vergangenen Jahr haben wir ein neues BHKW in unserer Fernwärmezentrale in Betrieb genommen.“

BHKW alt cropBHKW alt
BHKW neuBHKW neu

Die neuen BHKW's haben einen Gesamtwirkungsgrad von 92 % und werden mit Erdgas betrieben. Trotz dieser Maßnahmen rechnet Ronny Stieber mit steigenden Preisen in der Fernwärme. „Der Grund ist einfach“, sagt Stieber, „der politisch gewollte Anstieg der CO2-Preise und der allgemeine Anstieg der Gaspreise an der Energiebörse können nicht kompensiert werden. Perspektivisch ist es möglich die Fernwärme auch aus Bioerdgas 100 % klimaneutral erzeugen. Da dieses aber mehr als doppelt so teuer ist wie herkömmliches Erdgas rechnet sich der Einsatz derzeit einfach nicht.“  

Das Fernwärmenetz hat eine Länge von 3,5 km und versorgt 34 Kundenstationen bzw. ca. 1.100 Wohnungen mit Heizenergie. Mit der aus dem neuen BHKW gewonnen Strommenge können jährlich ca. 360 Haushalte mit lokal erzeugtem Strom versorgt werden. Aus beiden BHKW's lässt sich dann Strom für knapp 500 Haushalte vor Ort erzeugen.


22. Oktober 2020

1.600 km durch das wunderschöne Vogtland – der HSV sagt danke…

Jeder, der von der Energieversorgung Greiz GmbH seinen Strom bezieht, hat die Möglichkeit auch noch Gutes zu tun für die Vereine der Region. Der Tarif heißt „Vereinsstrom“. Jeder, der diesen hat, kann damit einen Verein seiner Wahl mit einem jährlichen Betrag von 10 € unterstützen.

Die EV Greiz hat nun ihrerseits weiterhin ein paar E-Bikes gekauft, welche den „aktiven“ Vereinen über die Saison im Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Wir, der Hohndorfer SV, haben dank der EV Greiz GmbH mit so einem E-Bike diese Strecke (entspricht ca. 2-mal der Nord-Südausdehnung Deutschlands) innerhalb von nur 5 Monaten durchfahren. Die Vorteile des Reisens per E-Bike sind ganz klar: Sportliche Aktivität, mit deutlich erhöhter Reichweite und Strecken-Flexibilität im Vergleich zu normalen Fahrrädern, dank dem E-Motor, welcher besonders bei Anstiegen die eigene körperliche Kraft zusätzlich unterstützt in unserer bergigen Heimat!

Viele schöne Ecken des Vogtlandes wurden bereist. Einige Highlights der gefahrenen Strecken sind hier zum Beispiel die große Runde des Drachenradweges, welche u.a. entlang der namesgebenden Drachenhöhle Syrau und Kleinamerika vorbeiführt. Auch die Umrundung der Talsperre Pöhl sollte jeder einmal erlebt haben. Empfehlenswert als Route ist natürlich auch das Krümmetal. Wer hier Lust und Kraft hat, kann über Waldhaus, Bildhaus durch den Werdauer Wald und zur Göltzschtalbrücke eine Runde absolvieren. Eine tolle Tour ist auch, wer hinter dem Zapfwerk entlang des Greizer Parks in den Knottengrund radelt und dann über Neumühle weiter Richtung Langenwetzendorf über das Oberland zurückfährt. Empfehlenswert ist auch eine Reise nach Pöllwitz, um sich den Moorerlebnispfad in seiner idyllischen Lage anzusehen. Von dort aus sollte man dann unbedingt durch den Wald nach Naitschau radeln und über Erbengün (am Stern links halten) den Radweg bis nach Kurtschau folgen.